Erneuter Sieg
ESV Herren 1 gewinnt und gibt rote Laterne ab
Zürich Oberland Pumas : ESV Eschenbach
Am Sonntag bekam Eschenbach die Chance, mit einem Sieg die rote Laterne abzugeben und auf den achten Platz vorzustossen. Dank einem 6:2 Erfolg gegen die Zürich Oberland Pumas ist Eschenbach neu über dem Strich.
2:6
25. Januar 2026 | 16:00 Uhr
Sporthalle Heiget Fehraltorf
0 Zuschauer
1. Schiedsrichter: Riccardo Hächler
2. Schiedsrichter: Ivan Manighetti
Der Start ins Jahr 2026 könnte besser nicht sein, drei Spiele, drei Siege und davon keiner gestohlen sondern alle mit dem alten Eschenbacher Kämpfer Gesicht hart erarbeitet und verdient gewonnen. Besonders erfreulich ist die "Wiederauferstehung" des Punktegaranten Christian Bühlmann. Mit 11 Punkten in den letzten drei Spielen fand er nach zuletzt vielen kleinen Verletzungen zum Scoren zurück und konnte mit seinen Punkten massgeblich dazu beitragen, dass den Seetalern der Start ins Jahr 2026 so gut gelungen ist. Aber nun alles der Reihe nach.
Zurück in der Spur
Das Jahr 2026 erinnert etwas an die Anfangsphase des Jahres 2025. Wechsel auf der Trainerposition, Leistungsträger kehren zum Team zurück oder finden neues Selbstvertrauen und das Messer am Hals. Es scheint als bräuchte das junge Team rund um den nachgerückten neuen Head-Coach René Heini diese Situation um richtig zu performen. Auch im Spiel gegen die Zürich Oberland Pumas wusste man - verlieren verboten. Die Stimmung im Team war jedoch nicht nervös, sondern erstaunlich fokussiert und positiv. Ganz generell erkennt man die wiedergefundene Lockerheit deutlich, nicht nur innerhalb des Teams sondern mit Strahlkraft auf die mitgereisten Fans. Das Spiel ging los mit einem Feuerwerk. Die Pumas wussten nicht wie ihnen geschah, als das erste Bully gespielt wurde. zwar dauerte es bis zur zehnten Minute bis Christian Bühlmann das Score eröffnen und auf 1:0 stellen konnte, allerdings gab es bereits zuvor zahlreiche Gelegenheiten dazu. Bühlmann fackelte nicht lange und doppelte nur zwei Minuten später nach und sorgte im Alleingang für die 2:0 Führung. Auch der Anschlusstreffer von den Gastgebern vermochte an der Richtung des Spiels nichts zu ändern. Es ging fast ausschliesslich in eine Richtung und wenn die Pumas einmal in die Offensive gingen, war da ein Block der Eschenbacher, welcher die Hoffnung auf ein Tor zunichte machte. Die Zürcher Raubkatzen wussten sich oft nur mit Fouls zu helfen, so auch in der 30. Minute. Jan Gürber nutzte die Überzahlsituation direkt aus und erhöhte auf 3:1. Noch vor der Pause konnte Dominic Hager auf 4:1 erhöhen und sorgte so für die deutliche Führung der Eschenbacher zur zweiten Pause. "Es war schön zu sehen, wie geschlossen das Team zusammenstand und in der Defense so gut arbeitete", meint Coach René Heini nach dem Spiel.
Auch das letzte Drittel startete mit einem Angriff der Eschenbacher. Nur 33 Sekunden nach dem Start-Bully erhöhte Andreas Kronenberg auf 5:1. In der 45. Minute war es dann Andrin Camadini, welcher auf 6:1 stellen konnte. Es schien alles nach einem ungefährdeten Sieg für die Gäste, nur eine Minute später musste man jedoch mit zwei Männern weniger agieren und man bot so den Gastgebern die Möglichkeit, den Rückstand zu verringern. Eschenbach überstand die Unterzahlsituationen schadlos und war bis zur 50. Minute weiterhin mit fünf Toren in Führung. Nun wurde das Spiel etwas unruhiger und mit dem Sieg vor Augen wurden die Herren aus dem Seetal etwas fahrlässiger gegen den Ball. Dies ermöglichte den Pumas den zweiten Treffer des Abends. Nachdem die Pumas auch nach dem Treffer etwas Aufwind bekamen, nahm Coach Heini das Time-Out. Der Appell war klar, weiterspielen wie die ersten 50 Minuten und keine unnötigen Ballverluste in der Auslösung. Eschenbach fing sich und spielte nun wieder deutlich einfacher aus der eigenen Zone. Das Time-Out zeigte Wirkung und so konnte man im Jahr 2026 im dritten Spiel den dritten Sieg eintüten.
Nun folgt ein Wochenende Pause bevor es am 7. Februar 2026 um 17:00 Uhr mit dem Heimspiel gegen den UHC Uster II weitergeht.
Zürich Oberland Pumas - ESV Eschenbach - 2:6 (1:2, 0:2, 1:2)
Neuheimhalle Eschenbach – SR: Riccardo Hächler, Ivan Manighetti
ESV Eschenbach: S. Jung, T. Holenstein; J. Jung, Koller, F. Gürber, S. Anderhub, Feer, Faé, D. Anderhub, Schumacher, Uhlmann, Caduff, J. Gürber (1), Weibel, Hager (1), Bühlmann (2), Camadini (1), Ulrich, Rüttimann, Kronenberg (1)
2:6