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Torspektakel an Valentinstag

Eschenbach bezwingt Embrach mit 11:7 und befreit sich von den Play-Outs

ESV Eschenbach : UHC B.S. Embrach

Ein torreiches und intensives Spiel. Der ESV Eschenbach setzt sich zuhause mit 11:7 gegen die Black Sticks Embrach durch. In einer Partie mit viel Tempo, Emotionen und zahlreichen Strafen zeigte der ESV über weite Strecken die reifere Leistung.

11:7

14. Februar 2026 | 17:00 Uhr

Neuheim Eschenbach Eschenbach LU

0 Zuschauer
1. Schiedsrichter: Richard Berweger
2. Schiedsrichter: Tim Wiss

Harter Start ins Spiel
Pünktlich um 17:00 Uhr wurde die Partie in der Neuheimhalle angepfiffen. Beide Teams starteten mit hoher Intensität. Dies führte dazu, dass nicht einmal einer gespielten Minute Kronenberg aufgrund eines unglücklichen Aufpralls nach einem Bodycheck das Spielfeld aufgrund einer Platzwunde am Kopf das Spielfeld verlassen musste. Er kehrte aber noch im Verlauf des ersten Drittels, mit dem Kopf eingebunden, wieder zurück ins Spiel. Nach dem kurzen Schock für alle, ging das Spiel in gleichem Tempo weiter. Doch es waren die Eschenbacher, die früh das Spieldiktat übernahmen. Bereits in der 9. Minute eröffnete Bühlmann nach schöner Vorarbeit von Feer das Skore. Keine Minute später doppelte Camadini im Powerplay – erneut nach Assist von Bühlmann – eiskalt nach.
Embrach versuchte körperlich dagegenzuhalten, agierte jedoch zu fehleranfällig im Aufbau und taten sich schwer hinten herauszuspielen. Trotz einer zwischenzeitlichen Unterzahl nach einem Handspiel von Kronenberg blieb der ESV stabil. In der 17. Minute erhöhte erneut Bühlmann auf 3:0. Embrach versuchte den Druck zu erhöhen und rückten stark auf. Der ESV nutzt diese Einladung als gute Konterchance und dabei konnten sie Caduff nur durch ein Foul stoppen, was zu einem Penalty führte. Der embracher Goalie konnte den Penalty mit einer starken Parade verhindern und rettete die Black Sticks mit einem Rückstand von 3 Toren in die erste Pause.

Offener Schlagabtausch im Mitteldrittel
Angefangen wie aufgehört starteten die Eschenbacher dominierend ins zweite Dritte. D. Anderhub stellte in der 22. Minute auf 4:0. Die Embracher antworteten durch Gubelmann überraschenderweise mit einem Anschlusstreffer zum 4:1 – ein erstes Lebenszeichen der Gäste.
Hager stellte in der 24. Minute wieder den alten Vorsprung her und erhöhte auf 5:1 . Embrach reagierte umgehend durch Brändli und verkürzte wieder. Das Spiel nahm nun richtig Fahrt auf.
Durch den 2. Gegentreffer schien der ESV Blutgeleckt zu haben.
Bühlmann, J. Gürber, S. Anderhub, D. Anderhub und Feer wirbelten in der Offensive und bauten die Führung zwischenzeitlich auf 10:3 aus. Besonders auffällig war die Effizienz der Eschenbacher in ihrem Powerplay, die ihre Chancen konsequent nutzten.
Embrach liess sich jedoch nicht abschütteln. Mit einem strategischen Time-out versuchten die embracher Trainer den Spielfluss des ESV Eschenbach zu brechen. Dies gelang ihnen auch. Embrach fand wieder besser in Spiel und verkürzte in der 38. und in der 40. Minute durch Weber und Brändli bis zur zweiten Pause auf 10:5. Trotz klarer Führung blieb das Spiel emotional – mehrere Zweiminutenstrafen auf beiden Seiten in den ersten beiden Drittel unterstrichen die Intensität der Partie.

Embrach zeigt Moral – Eschenbach bleibt cool
Der Start ins letzte Drittel zeigte sich holprig, es herrschte wenig Spielfluss und die Eschenbacher taten sich zum Teil schwer beim Spielaufbau. Dies führte dazu, dass Embrach in der 43. Minute zum 10:6 traf. Das brachte nochmals Spannung ins Spiel. Die mittlere Phase des letzten Drittels wurde wieder von Eschenbach kontrolliert. Dominierend und mit klarem Kopf drückten sie wieder weiter wie im Mitteldrittel, leider ohne Torerfolg. Embrach verkürzte noch einmal durch Brändli in der 54. Minute auf 10:7, war die Partie plötzlich wieder offen.
Doch Eschenbach bewies Ruhe. Gürber stellte auf Zuspiel von Kronenberg mit einem präzisen Distanzschuss in der 57. Minute auf 11:7 und sorgte für die Entscheidung. Eine weitere Strafe gegen Embrach in der Schlussphase machte eine Aufholjagt schlicht unmöglich und der ESV Eschenbach gewinnt verdient dieses 6-Punktespiel

Insgesamt war es ein temporeiches und körperbetontes Spiel, das über weite Strecken von hoher Intensität geprägt war. Der ESV überzeugte vor allem durch seine Abschlussstärke und ein starkes erstes Drittel. Embrach zeigte Moral und kämpfte sich mehrfach zurück, konnte den Rückstand jedoch nicht entscheidend verkürzen. Für den ESV geht es jetzt definitiv nicht in die Play-Outs.

ESV Eschenbach – Black Sticks Embrach 11:7 (4:1, 6:4, 1:2)

Neuheimhalle Eschenbach, SR Richard Berweger, Tim Wiss

Holenstein; Koller, D. Anderhub (2), S. Anderhub (1), Faé, Mühlebach, Caduff, Hager (1), Schärer, Rüttimann, F. Gürber, J. Gürber (2), Feer (1), Weibel, Kronenberg, Ulrich, Jung, Bühlmann (3), Camadini (1), Schumacher, Niederberger

11:7

14. Februar 2026 | 17:00 Uhr

Neuheim Eschenbach Eschenbach LU

0 Zuschauer
1. Schiedsrichter: Richard Berweger
2. Schiedsrichter: Tim Wiss